Filmverleih · 1 min read · Nov 16, 2025

Apple und Hollywood diskutieren weiterhin Pläne für frühe Filmverleih

Die Filmstudios ziehen weiterhin in Betracht, über iTunes Premium-Zugänge für frühe Filmverleih anzubieten, berichtet Bloomberg. Trotz Einwände von Kinoketten möchte Hollywood vorankommen und digitale Verleihangebote für Filme nur Wochen nach ihrem Erscheinen in den Kinos anbieten, so Personen, die mit der Materie vertraut sind. Die Gespräche über mögliche Studiovereinbarungen zwischen Apple und den Studios begannen Ende letzten Jahres und dauern seitdem monatelang an, obwohl beide Seiten Schwierigkeiten haben, eine Lösung für ein Premium-Film-Download-Angebot im Preisbereich von 30–50 $ zu finden, die für beide Seiten vorteilhaft wäre.

Apple und Hollywood diskutieren weiterhin Pläne für frühe Filmverleih

Zu den führenden Hollywood-Studios, die an dem Projekt beteiligt sind, gehören Warner Bros. und Universal Pictures, obwohl Disney vorerst anscheinend aus den Plänen herausbleibt. Die Studios sollen bestrebt sein, einen neuen Service zu entwickeln, der den Rückgang der DVD-Verkäufe im Netflix-Zeitalter ausgleicht. Die Studios hatten zuvor eine Umsatzbeteiligungsvereinbarung mit den Kinoketten vorgeschlagen, jedoch haben die Kinos nach extrem langfristigen Verpflichtungen gesucht — die sich über bis zu 10 Jahre erstrecken — was die Studios als unhaltbar betrachten. Daher ziehen die Studios in Betracht, die Kinoketten vollständig auszuschließen und das Projekt ohne deren Zustimmung voranzutreiben.

Quellen deuten darauf hin, dass ein Deal bereits Anfang nächsten Jahres erreicht werden könnte, um digitale Käufe oder Verleih von großen Filmen bereits zwei Wochen nach ihrem Kinodebüt anzubieten. Obwohl die Studios als Inhaltsinhaber das volle Recht haben, solche Pläne eigenständig umzusetzen, könnten die Kinos mit einem Boykott von Filmen reagieren, die für eine frühe digitale Veröffentlichung vorgesehen sind.

Darüber hinaus sind nicht alle Studioleiter mit der Idee einverstanden, die Kinoketten zu umgehen, da die Aussteller nach wie vor eine große Macht in der Filmindustrie haben. Zudem müssen aufgrund von Antitrust-Regeln jedes Studio und jede Kinokette ihre eigenen unabhängigen Vereinbarungen aushandeln, sodass unklar bleibt, wie umfassend der neue Plan für frühe digitale Veröffentlichungen letztendlich sein wird.

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