Technologie Nachrichten · 2 min read · Jan 06, 2026

Nvidia & AMD stehen vor 15% Umsatzverlust in China durch neue US-Handelszölle

Nvidia AMD Sales Tariff

Es gab ein großes Update in der Chipindustrie, über das ich denke, dass es wert ist, darüber zu sprechen. Die US-Regierung und zwei der größten Chiphersteller, Nvidia und AMD, haben sich auf etwas Neues geeinigt, das als Nvidia AMD Verkaufszoll bezeichnet wird.

Im Grunde können beide Unternehmen weiterhin bestimmte KI-Chips in China verkaufen, müssen jedoch 15% ihres Umsatzes aus China direkt an die US-Regierung abgeben.

Nvidia AMD Verkaufszoll: Warum beide Chiphersteller 15% an die USA zahlen, um in China zu verkaufen

Was genau passiert ist

Das Ganze begann, weil die USA den Export einiger Hochleistungs-KI-Chips nach China verboten hatten. Sie sagten, es sei aus Gründen der nationalen Sicherheit, um zu verhindern, dass diese Chips in militärischer KI verwendet werden.

Nvidia und AMD haben spezielle Versionen ihrer Chips entwickelt, wie Nvidias H20 und AMDs MI308, damit sie weiterhin in China verkaufen können, ohne gegen die Regeln zu verstoßen. Aber selbst diese unterlagen strengen Beschränkungen.

Nach monatelangen Gesprächen gelang es beiden Unternehmen, einen Deal zu erzielen. Jetzt können sie diese Chips wieder exportieren, aber nur, wenn sie diese 15% Gebühr an das US-Finanzministerium zahlen.

Es ist keine Einfuhrsteuer oder ein normaler Zoll; es ist eher eine Umsatzbeteiligung nur für das Recht, in diesem Markt zu verkaufen.

Nvidia AMD Verkaufszoll

Warum das wichtig ist

Ich denke, was hier überraschend ist, ist, dass Exportregeln noch nie so funktioniert haben. Normalerweise, wenn etwas ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellt, verbietet man es entweder oder nicht.

Aber hier erlauben die USA den Verkauf weiterhin, nur mit einer Zahlung. Deshalb sagen Experten wie Deborah Elms von der Hinrich-Stiftung, dass dies das Risiko nicht beseitigt. Selbst wenn die Chips für zivile Unternehmen gedacht sind, besteht immer die Möglichkeit, dass sie in militärische Verwendung gelangen.

Von Nvidias Seite hat CEO Jensen Huang dafür plädiert. Er hat argumentiert, dass sie ihre Position in der globalen KI-Führung verlieren werden, wenn sie nicht in China konkurrieren können. Das Unternehmen verglich es sogar mit dem Verlust des 5G-Rennens durch die USA und sagte, es sei zu riskant, zurückzufallen.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Analysten nennen diesen Deal beispiellos, weil er ein neues Modell schafft. Anstatt den Handel zu blockieren, verlangen die USA eine Gebühr dafür.

Es kommt auch zu einem Zeitpunkt, an dem die USA und China versuchen, die Handels Spannungen abzubauen, mit einer 90-tägigen Pause bei anderen Zöllen.

Niemand weiß, wie lange das dauern wird, aber es ist klar, dass es zusätzlichen Druck auf andere Technologieunternehmen ausüben wird, die in China tätig sind.

Es zeigt auch, dass Washington bereit ist, mit neuen Wegen zu experimentieren, um den Technologietransfer zu kontrollieren und gleichzeitig Geld damit zu verdienen.

Der Nvidia AMD Verkaufszoll mag im Moment wie ein Gewinn für beide Seiten aussehen. Die USA erhalten Einnahmen, und die Unternehmen können ihren Markt behalten. Aber es wirft auch viele Fragen darüber auf, wie die Regeln zur nationalen Sicherheit in Zukunft funktionieren werden. Für den Moment ist es eine Erinnerung daran, dass in der Chipindustrie Politik und Geschäft enger denn je miteinander verbunden sind.

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