Kryptowährungen · 2 min read · Mar 05, 2026

US-Präsident Donald Trump bekräftigt Engagement für Kryptowährungen, verbietet digitale Zentralbankwährungen

US-Präsident Donald Trump bekräftigt Engagement für Kryptowährung

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Exekutive, die die Schaffung und Ausgabe von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) in den Vereinigten Staaten verbietet.

Dieser Schritt steht im Einklang mit seinem Wahlversprechen, CBDCs abzulehnen, und markiert seinen ersten großen Schritt in Bezug auf Kryptowährungen in seiner zweiten Amtszeit.

Die Exekutive definiert CBDC als digitales Geld, das in der nationalen Währungseinheit denominiert ist und als Verbindlichkeit der Zentralbank ausgegeben wird.

US-Präsident Trump verbietet digitale Zentralbankwährung: Ein großer Schritt für Krypto

Trumps Entscheidung spiegelt eine klare Haltung gegen staatlich kontrollierte digitale Währungen wider und nennt Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Souveränität und finanzieller Stabilität. Stattdessen befürwortet die Anordnung ein lebendiges, privatwirtschaftlich geführtes Ökosystem digitaler Vermögenswerte, das sich auf dollarbesicherte Stablecoins als tragfähige Alternative zu CBDCs konzentriert.

Was die Anordnung beinhaltet

Unter der neuen Richtlinie sind US-Behörden strikt davon abgehalten, CBDCs einzuführen oder zu fördern, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Alle laufenden Pläne zur Entwicklung oder Implementierung von CBDCs müssen sofort eingestellt werden.

Die Exekutive etabliert auch eine präsidiale Arbeitsgruppe, die mit der Schaffung eines föderalen regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins, beauftragt ist. Dieser Rahmen wird Aufsicht, Marktstruktur, Verbraucherschutz und Risikomanagement ansprechen.

US-Präsident

Interessanterweise führt die Anordnung das Konzept eines nationalen Bestands an digitalen Vermögenswerten ein, der möglicherweise aus von der Strafverfolgung beschlagnahmten Kryptowährungen stammt.

Trump hat zuvor angedeutet, ein nationales Bitcoin-Reservat zu bilden, und die wachsende Legitimität von Bitcoin betont. Die USA halten derzeit etwa 198.109 Bitcoins im Wert von rund 20,1 Milliarden Dollar, was diesen Vorschlag interessant macht.

Ein strategischer Wandel hin zu Innovationen im privaten Sektor

Das Verbot von CBDCs unterstreicht Trumps Ablehnung zentraler Kontrolle, ein Markenzeichen von CBDCs, zugunsten dezentraler Lösungen im privaten Sektor.

Stablecoins, insbesondere solche, die durch den US-Dollar gedeckt sind, rücken in den Fokus. Dieser Ansatz fördert nicht nur Innovationen im privaten digitalen Vermögenssektor, sondern sichert auch die fortdauernde Dominanz des Dollars in der globalen Wirtschaft.

Trumps Anordnung stoppt effektiv alle Vorarbeiten für eine US-CBDC und lenkt die Bemühungen darauf, gesetzliche und regulierte digitale Vermögenswerte im privaten Sektor zu stärken.

Dieser Wandel könnte den globalen Wettbewerb ankurbeln, insbesondere mit Ländern wie China, Brasilien und Südkorea, die aktiv ihre CBDCs entwickeln.

Die globalen Auswirkungen

Auf internationaler Ebene könnte die US-Entscheidung, sich auf private digitale Vermögenswerte anstelle einer staatlich ausgegebenen CBDC zu verlassen, Spannungen mit Ländern schaffen, die bereits CBDCs eingeführt haben oder diese erkunden. Länder wie die Bahamas, Nigeria und Schweden haben CBDCs implementiert, während andere schnell Fortschritte machen.

Trumps Schritt signalisiert auch einen bedeutenden Schritt zur Legitimierung von Bitcoin und Kryptowährungen. Allerdings wirft er Fragen über das Gleichgewicht zwischen staatlicher Aufsicht und den Prinzipien der Dezentralisierung auf, die für das Krypto-Ökosystem grundlegend sind.

Via: Reuters, Forbes, Outlook Business

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